Herzlich Willkommen auf der Fischer / Angler - Plattform von www.karpfen-angeln.info. Fliegenfischen an den schönsten Angelgewässern in Österreich. Wenn Ihnen ein Revier zum fischen / angeln gefällt, können Sie über diese Plattform direkt an den jeweilige Besitzer oder Verein eine unverbindliche Gastkartenanfrage senden, welche dann mit Ihnen umgehend Kontakt aufnehmen werden.
Fischarten: Äschen - Bachforellen - Regenbogenforellen Das Fischereirevier Tösens liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, grà ...
Fischarten: Äschen - Bachforellen - Regenbogenforellen Das Fischereirevier Nauders liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, grà ...
Das Fischereirevier Pfunds liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, größere Tiefen mit langsamer Strömung und Kiesbetten, die für ...
Das Fischereirevier Ried liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, größere Tiefen mit langsamer Strömung und Kiesbetten, die für d ...
Das Fischereirevier Prutz liegt in der Region der Äschen . Dieses Revier wird den Ansprüchen dieses Fisches besonders gerecht. Hier finden sich unterschiedliche Strömungen, weite Läufe, größere Tiefen mit langsamer Strömung und Kiesbetten, die für ...
am Beginn des Ötztales - ein besonderes Erlebnis - nicht nur für den Fischer, sondern für die ganze Familie. Unsere Privatgewässer sind die Ötztaler Ache, in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar - ruhig dahinfließende Gewässer, reißendes Wildwasser ...
Neben dem Allround-Angeln ist das Karpfen angeln eine der vermutlich beliebtesten und auch am meisten verbreiteten Angelmethoden beziehungsweise Angelarten. Der Reiz am Angeln auf Karpfen liegt nicht nur darin begründet, dass der Karpfen gern gegessen wird – nein viele Angler lieben diesen Fisch ganz einfach deshalb, weil er im Drill ein starker Gegner ist. Des Weiteren stellt der Fang kolossaler Karpfen für jeden Angler eine große Herausforderung dar, denn diese sind gar nicht so einfach zu überlisten. Auch erfahrene Karpfenprofis sitzen teilweise mehrere Tage in Folge am Angelgewässer und haben dabei mehrere Angeln im Einsatz - und sind trotzdem nicht erfolgreich. Das Karpfen-Angeln übt auch deshalb eine so große Faszination aus, weil es mehrere Fangmethoden und demzufolge auch ganz unterschiedliche Montagen gibt. Gleiches gilt auch für die Köder – schließlich kann man Karpfen auch noch mit anderen Ködern, als nur mit Boilies überlisten. Vor allem für Jungangler und Neulinge kann es ganz faszinierend sein, mit welchen Fangmethoden man die beliebten Fische überlisten kann. Eine Besonderheit beim Angeln auf Karpfen stellt auch der Einsatz technischer beziehungsweise elektronischer Hilfsmittel dar. So gelangen bei zahlreichen Carphuntern teuerste Ruten, Rollen und Bissanzeigersysteme zum Einsatz. Neben dem Karpfenangeln gibt es kaum eine andere Angelart, bei welcher solch moderne und zugleich speziell abgestimmte Geräte zum Einsatz gelangen. Weil sich das Angeln / Fischen auf Karpfen einer zunehmenden Beliebtheit erfreut und das Thema äußerst facettenreich ist, haben wir auf den folgenden Seiten die wichtigsten Informationen für (angehende) Karpfenangler zusammengefasst.
Ursprünglich stammt der Karpfen aus Asien, die Römer brachten ihn nach Europa. Im Mittelalter wurde er von den Klöstern als Nebennutzung in Teichen gehalten, deren ursprünglicher Zweck die Wasserrückhaltung war. Daraus hat sich eine Karpfenteichwirtschaft entwickelt.
Karpfen sind beliebte Speisefische, in Deutschland und Österreich insbesondere zu Weihnachten und Silvester. Ein großer Teil der Produktion aus der Teichwirtschaft geht deshalb in den Markt für Speisefische. Einen wesentlichen Anteil hat aber auch die Erzeugung von Satzfischen für die Angelfischerei in freien Gewässern.
Karpfen werden im warmen, flachen Süßwasser gesetzt, wie z. B. in Teichen, Baggerseen und langsam strömenden warmen Bereichen von Flüssen. Sie gehen sogar bis in die Brackwasserregion der großen Ströme. Als Friedfisch ernährt sich der Karpfen als Brütling von Zooplankton, später hauptsächlich von am Boden lebenden Kleinlebewesen wie Insektenlarven, Schnecken und Würmern. In Spanien wurde jedoch beobachtet, dass vor allem Großkarpfen teilweise auch temporär räuberisch leben und kleinere Weißfische verschlingen. Die Überwinterung erfolgt in tieferen Bereichen von Seen bzw. in speziellen tiefer angelegten Winterungsteichen der Teichwirtschaft, die nicht bis zum Grund durchgefrieren können.
Der Karpfen ist sehr beliebt bei Anglern, da er ein starker Kämpfer ist, sehr groß wird und sich durch Boilies sehr selektiv beangeln lässt. Das Karpfenangeln hat sich in der letzten Zeit zu einem bedeutendem Zweig der Angelfischerei entwickelt, dem viele vor allem jüngere Angler nachgehen. Dabei gelten Fische (je nach Gewässer) von über 10-15 kg als bemerkenswerter Fang. Am 17.12.2006 wurde durch den Fang eines 38,15 kg schweren Schuppenkarpfens an einem deutschen Baggersee ein neuer Weltrekord für diese Zuchtform aufgestellt. Der Weltrekord für Spiegelkarpfen liegt bei 37,65 kg, ebenfalls aus dem Jahre 2005, aufgestellt an einem See in Frankreich.
In der Karpfenangelei ist es verbreitet, den Fang wieder auszusetzen. Dieses so genannte "Catch and Release" steht im Konflikt mit dem Tierschutzgesetz, da hier einem Wirbeltier ohne "vernünftigen Grund" Leiden zugefügt wird. Offiziell dürfen Fische nur in Übereinstimmung mit dem Hegeziel (z. B. gefährdeter Bestand) und dem Tierschutzrecht zurückgesetzt werden.
Karpfenangeln gilt als nicht einfach, da es viel Ideenreichtum, Erfahrung und Gewässerkenntnis bedarf, um besonders kapitale Exemplare zu fangen. Sind junge, hungrige Setzkarpfen im Frühjahr ab 8°C Wassertemperatur relativ einfach zu fangen, so benötigt man für extrem scheue und vorsichtige Großkarpfen oft eine ganz andere Strategie. Karpfenangeln beginnt mit der intensiven Beobachtung des Gewässers zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten auf Karpfenspuren, wie zum Beispiel Bläschenentwicklung durch gründelnde Karpfen am Gewässergrund oder zitternde Schilfhalme durch Berührungen mit Karpfen. Besonders verdächtige Stellen sind Schilfkanten, Seerosenfelder, verkrautete Gewässerteile, Inseln, Landzungen, versunkene Bäume, überhängende Äste etc. Sandbänke, Plateaus, Muschelfelder und Scharkanten werden durch Ausloten (Lotblei oder Echolot) entdeckt. Danach beginnt die mehrtägige Periode des Anfütterns (Boilies, Hartmais, Partikel, Tigernüsse, Kichererbsen, gequollener Weizen, etc.) zu einer bestimmten Tageszeit über mehrere Tage hinweg, um Karpfen an den Köder oder an den Platz zu gewöhnen. Vor der Boilie-Ära wurden Karpfen mit Kartoffeln, speziell aromatisierten Teigen aus Paniermehl, Maismehl, Haferflocken etc., Dosenmais, Mist- oder Tauwürmern auf Grund- oder Posenangel gefangen. Allerdings brachte Boilieangeln mit der unverdächtigen Haarmethode immer größere Karpfenfänge, selbst aus überfischten Gewässern. Bei der Haarmethode ist der Köder durch ein "Haar" (ultrafeine Schnur) mit dem Haken verbunden, so dass ein übervorsichtiger Großkarpfen den unverdächtigen Köder und damit auch den Haken miteinsaugt. Beim Gründeln und Durchwühlen des Gewässergrundes ignorieren größere Karpfen einen schwereren Köder mit Haken, der nicht mit hochgewirbelt wird. Teilweise wurde auch schon in klaren Gewässern beobachtet, dass Karpfen versuchen den Köder vom Haken vorsichtig abzuzupfen. In den warmen Sommermonaten stehen Karpfen regelmäßig an der Wasseroberfläche, meist unter überhängenden Ästen von Bäumen und können z. B. mit Schwimmbrot überlistet werden. Die scheuen Karpfen ziehen sich häufig in schwer zugängliche Gewässerabschnitte zurück, stark verkrautete Buchten, Seerosenfelder, versunkene Bäume oder überschwemmtes Unterholz, wo sie kaum noch fangbar sind. Gehakte Tiere versuchen sich mit aller Kraft, ein starker Karpfen von 15 kg kann enorme Kräfte aufbieten, in unzugängliche Zonen in Sicherheit zu bringen.